
Das Team IBF präsentierte in den vergangenen Wochen seine aktuellen Forschungsergebnisse auf mehreren nationalen und internationalen Konferenzen. Diese Veranstaltungen boten uns die Möglichkeit, wertvolle Diskussionen mit Fachkollegen zu führen und neue wissenschaftliche Kontakte zu knüpfen, die unsere zukünftige Forschung bereichern werden.
Den Auftakt bildete der 2. Sino-German Offshore Geotechnical Workshop bei unseren Projektpartnern an der ZJU. Dort stellten wir das neue Modell der generalisierten intergranularen Dehnung und dessen Kopplung mit Stoffmodellen vor. Auf der XVIII European Conference on Soil Mechanics and Geotechnical Engineering (ECSMGE 2024) in Lissabon, Portugal, präsentierte Frau Gehring ihre Forschung zum Influence of Lateral Stress on Soil-Structure Interface Tests in a Hollow Cylinder Apparatus. Herr Zürn stellte unsere Veröffentlichung zur Method for Triaxial Experiments for Unconventional Strain Paths and Back-Calculation Using Neohypoplasticity vor. Beim International Symposium on Geomechanics from Micro to Macro (IS-Grenoble 2024) in Frankreich diskutierte Herr Mugele unsere Ergebnisse zur Experimental Study of the Soil Structure Variable z Used in Constitutive Models Such as Neohypoplasticity or Sanisand. Zeitgleich präsentierten wir neuere Ergebnisse unserer Großtriaxial-Versuche auf der 38. Baugrundtagung 2024 in Bremen, Deutschland. Prof. Stutz hielt einen Vortrag mit dem Titel Großtriaxial-Versuchstechnik: Erfahrungen und Möglichkeiten für den Grund- und Erdbau.
Den Abschluss bildete der Alert Geomaterials Workshop, bei dem Frau Li, Frau Gehring und die Herren Gebremeskel, Pena und Mugele ihre Forschungsergebnisse während der Poster Session vorstellten.
Diese Konferenzen waren eine großartige Gelegenheit, unsere neuesten Entwicklungen zu teilen und gemeinsam mit Experten innovative Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen zu diskutieren.
Im Artikel „Novel Experimental Method for Rate-Independent Triaxial Tests under Partial Drainage Conditions“ in der Zeitschrift „Géotechnique Letters“ präsentieren wir (J. Zürn, L. Mugele und H.H. Stutz) eine neuartige, aber dennoch einfache Methode für partiell drainierte Triaxialversuche. Im Gegensatz zu vielen bestehenden Methoden in der Literatur werden bei diesem Ansatz die Annahmen eines Elementversuchs beibehalten. Die partiellen Drainagebedingungen werden durch die Kopplung der volumetrischen Verformung der Probe mit der Porenwasserdruckänderung erreicht. Diese Kopplung erfolgt mithilfe des Kompressionsmoduls einer im Versuchsaufbau eingeschlossenen Gasblase. Monotone Triaxialversuche mit Karlsruher Feinsand, durchgeführt bei unterschiedlichen Ausgangsdichten, Probenpräparationsmethoden, Belastungsraten und Probenabmessungen, demonstrieren die Vielseitigkeit und Wirksamkeit der neuen Methode.
Am 19.08.2024 findet im chinesischen Hangzhou der 2. Workshop im Rahmen des SINO-GERMAN projekts mit dem Titel “Lifecycle performance of offshore wind turbine piles” statt.
Das Programm finden sie hier.

Wir freuen uns, bekannt zu geben, dass Herr Häring den Young Engineering Award 2024 der Ingenieurkammer Baden-Württemberg in der Kategorie Bachelorarbeit, Forschung gewonnen hat.
Mit seiner herausragenden Arbeit zum Thema "Untersuchungen zur Kalibration und Variation von Stoffmodellparametern der Neohypoplastizität" hat Herr Häring die Jury überzeugt und sich gegen die Konkurrenz durchgesetzt. Die Forschung bietet wertvolle Erkenntnisse im Bereich der Modellierung von Böden und zeigt innovative Ansätze zur Verbesserung der Anwendung von neohypoplastischen Modellen.
Wir gratulieren herzlich zu diesem wohlverdienten Erfolg und seinem Engagement.
Wir wünschen Herr Häring weiterhin viel Erfolg!
In unserer Veröffentlichung „Generalized intergranular strain concept and its application to hypoplastic models“ in der Zeitschrift „Computers and Geotechnics“ (L. Mugele, H.H. Stutz und D. Mašín) stellen wir eine Weiterentwicklung zur konstitutiven Modellierung zyklischer Verformungen im Boden vor: das Generalized Intergranular Strain Concept (GIS). Diese Arbeit entstand aus der Zusammenarbeit zwischen dem KIT und der Charles University Prague.
Zu den Vorteilen des GIS-Ansatzes zählt, dass Overshooting verhindert und gleichzeitig die Abbildung nichtlinearer Akkumulationseffekte ermöglicht wird. Das Konzept lässt sich einfach auf viele hypoplastische sowie elasto-plastische Stoffmodelle anwenden und basiert auf der Grundlage des weitverbreiteten Ansatzes der Intergranularen Dehnung.
Darüber hinaus konnten wir erstmals das hypoplastische Modell nach von Wolffersdorff um die sogenannte Asymptotische Zustandsoberfläche erweitern, was entscheidende Vorteile für die Kopplung des Modells mit dem GIS-Ansatz bietet. Das entstandene Stoffmodell kann im UMAT-Format heruntergeladen und ausprobiert werden.
Weitere InformationenIn unserer neuen Veröffentlichung „Feldversuch zum Rüttelstopfsäuleneinbau und Betrachtungen zur Hohlraumaufweitung“ in der geotechnik untersuchen wir hierzu die Auswirkungen der Rüttelstopfsäulenherstellung auf den Zustand des anstehenden Bodens. Gemeinsam im Team mit Herrn Luis Mugele, Herrn Dr.-Ing. Lukas Knittel, Herrn Dr. habil. Vladimir Osinov, Herrn Dipl.-Ing. Paul Pandrea, Herrn Prof. Dr.-Ing. Hans Henning Stutz und in Kooperation zwischen Keller Grundbau GmbH und dem IBF haben wir sowohl einen großmaßstäblichen Feldversuch sowie numerische Simulationen zur monotonen als auch zyklischen Aufweitung eines Hohlraums betrachtet. Dabei zeigen sich gerade in grobkörnigen Böden erhebliche positive Einbaueffekte, welche mittels entsprechender Simulationen zumindest quantitativ erklärt werden können.
Weitere Informationen
Wir gratulieren Herrn Maximilian Tillmanns zur Auszeichnung des DYNAmore-Preis 2023 für seine am IBF angefertigte Masterarbeit „Ausführungssicherheit von Einphasendichtwänden“. Herzlichen Glückwunsch!

Aktuelle Fortschritte unseres Forschungsprojekts WINSENTvalid können hier gefunden werden.

Wir freuen uns, Gilbert Girumugisha als Gastdoktoranden in unserem KIT-IBF-Team willkommen zu heißen. Gilbert Girumugisha wird von Prof. Carlos Ovalle betreut, und zusammen werden wir kollaborativ an großmaßstäblichen triaxialen Tests von Block-/Kiesmaterialien arbeiten. Dieses Projekt wird von Mitacs Globalink finanziert. Es stellt einen Schritt nach vorne in unserer Zusammenarbeit zwischen dem KIT und der Polytechnique Montréal dar. Willkommen im Team, Gilbert Girumugisha, und freuen Sie sich über zukünftige Veröffentlichungen.

Am 10.06.2024 findet im Seminarraum des IBF ein Gastvortrag von Herrn Prof. Kenny Kataoka Sørensen aus Dänemark statt. Den Flyer zum Vortrag finden Sie hier.

Am 21.05.-24.05.2024 findet die diesjährige Pfingstexkursion statt. Hier finden Sie weitere Informationen.

Mit dem Preis der Kirchhoff Stiftung wird jährlich die beste Arbeit auf dem Gebiet des Straßenbaus ausgezeichnet, wobei die besten Arbeiten aus den themenverwandten Instituten zur Auswahl kommen.
Wir freuen uns sehr, dass der diesjährige Preis der Alexandra Kirchhoff Stiftung an einen jungen Wissenschaftler unseres Institutes ging und gratulieren Herrn Luis Mugele, M.Sc. auf das Herzlichste.

Am 29.6.2023 richtete unser Institut das Kolloquium „Entwicklungen in der Theoretischen Bodenmechanik“, aus, ein Kolloquium zur Verabschiedung von Herrn Prof. Dr.-Ing. habil. Andrzej Niemunis und zum 85. Geburtstag von o. Prof. em. Dr.-Ing. habil. Dr. hc. Gerd Gudehus.
Wir danken allen, die mit hochinteressanten, spannenden und auch kurzweiligen Beiträgen, dem Anlass entsprechend, zum Gelingen des Kolloquiums beigetragen haben auf das Herzlichste, und freuen uns auf weitere gemeinsame Zusammenkünfte.

Wir freuen uns sehr, dass der diesjährige Preis (in der Kategorie Masterarbeit, Forschung) an unseren Mitarbeiter Herrn M.Sc. Luis Mugele für seine hervorragende Masterarbeit mit dem Titel „Numerische Betrachtungen zur Beeinflussung des anstehenden Bodens durch die Herstellung von Rüttelstopfsäulen“ ging und gratulieren ihm ganz herzlich.
Wir wünschen Herrn M.Sc. Mugele für seine weitere Forschungstätigkeit viel Erfolg und alles Gute.
Weitere Informationen zum Young Engineers Award
